NINA STERN

Sängerin, Moderatorin, Schauspielerin, Autorin, Produzentin, seit Jahren überzeugte Tierschützerin und Vegetarierin. Stern ist gleichzeitig selbst "Mutter" zweier Tibet-Terrier-Damen.

Geboren am 06.12.1979 in Hirschau, bürgerlicher Name Claudia Seebacher, geb. Schwemmer, ist deutsche Staatsbürgerin und lebt seit über 14 Jahren im südlichen Burgenland.

Sie absolvierte nach der Schulzeit eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Aussenhandel, die sie, mit der Hochschulreife, abschloss. Seit 2001 lebt sie, gemeinsam mit ihrem Ehemann und den beiden Hunden Susi und Stupsi in Mischendorf, Nähe Grosspetersdorf (Bezirk Oberwart).

 

Sie setzt sich für die Organisation BOS (Burneo Orang Utan Survival Foundation) und die vom Aussterben bedrohten ORang Utans in Borneo ein, ist Besitzerin eines Stück Regenwaldes und Patentante zweier ORang Utans (Grandon und Kesi), ausserdem Unterstützerin der Tierschutzorganisation IFAW.

Parallel zu ihrer Berufsausbildung stand Nina Stern ab ihrem 16. Lebensjahr auf der Bühne und sammelte erste Erfahrungen bei diversen Nachwuchswettbewerben. Nebenbei absolvierte sie eine Gesangs- Sprach- und Moderations- ausbildung - sowie Tanz- und Schauspielausbildung. 1998 bekam Stern ihren ersten Vertrag bei einer österreichischen Plattenfirma und feierte mit dem Debüt-Album "Ich hab mein Herz verloren" im selben Jahr erste TV-Erfolge. 

2000 gründete sich die Werbeagentur und Promotionfirma "Perfect Promotion". 2005 ging sie mit dem Projekt "Schau nicht weg, wir sind die Zukunft" für Österreich beim Grand Prix der VM an den Start und belegt im Vorentscheid den 2. Platz, im internationalen Finale den 3. Platz und holte damals, nach langer Zeit, nicht nur den begehrten Bergkristall in ihr neues Heimatland Österreich, sondern sie durfte damit kurze Zeit später, das erste Mal in ihrer Karriere, Gold für mehr als 15.000 verkaufter Alben in Empfang nehmen. Mit diesem Titel folgten Auftritte in großen TV-Sendungen, darunter u.a. die große "Benefizgala zugunsten der Welthungerhilfe" mit Show-Größe Dieter Thomas Heck. Hier stand sie, als einziger Schlager-Act mit Größen wie Pur, Peter Maffay und Albert Hammond auf der Bühne. Seit diesem Erfolg ist Nina Stern selbst für ihre Songtexte verantwortlich und konzentriert sich auf den modernen, deutschen Schlager.

 

Seit 2006 moderiert sie Sendungen in Spartensendern wie "stern.zeit" (BKF), "Wanderbares" (Heimatkanal/Goldstar TV), "S.M.S. - Stars.Musik.Stories" (TW1 / Goldstar TV). 2007 folge der erste überregionale Solo-Erfolg und endgültiger Durchbruch zur anerkannten Schlagersängerin mit dem Hit "Langzeitlover". Ihm folgten im Jahr darauf "Böse Mädchen" und der erste Nummer 1-Hit "Wie lang schlägt mein Herz noch allein".

 

2008 trat Stern in einer Folge der ORF/ARD Produktion "Der Winzerkönig" an der Seite von Harald Krassnitzer erstmals als Schauspielerin auf, nachdem sie zuvor für einen Imagefilm und die Anti-Drogen-Kampagne "Pure Music - Pure Life" vor der Kamera stand.

 

Anfang 2009 gründete sie den Musikverlag Tibi Inspiration und das Plattenlaben Music for future. Seitdem ist Stern auch als Produzentin und Verlegerin ihrer Songs tätig. Das Debüt-Album auf eigenem Laben und Verlag "30" ist erstmal nicht ausschließlich dem Genre Schlager zuzuordnen und ist u.a. mit Swingtiteln und Chansonliedern versehen.

2009 wurde Nina Stern als Unterstützerin der Lyoness Child & Family Foundation tätig und veröffentlichte im Jahr darauf zum ersten Mal einen Titel in englischer Sprache. "The Miracle of Lyoness" ist seitdem der offizielle Song der CFF, wurde bis dato weit über 50.000 mal verkauft und mit 6-fach Gold ausgezeichnet.

 

2011 erschien die deutsche Version von "The Miracle of Lyoness" unter dem Titel "Wunderland", öffentliche Auftritte und TV-Shows u.a. "Licht ins Dunkel" (ORF), "Brieflos Show" (ORF), "Alles Gute" (MDR) usw. wurden absolviert.

2013/2014: Das 15-jährige Bühnenjubiläum. Bis dahin hat Nina Stern weit über 200 TV-Shows und mehr als 1000 Live-Auftritte bestritten, mehr als 700 Berichte in der nationalen und internationalen Presse sind erschienen. Sie tritt im Zuge dessen mit ihren bekannten Hits aus 15 Jahren - bei ausgesuchten, limitierten Veranstaltungen, auf. Der beste Zeitpunkt, um nach 15 Jahren nicht nur musikalisch neue Wege zu gehen, sondern auch alles auf eine Karte zu setzen und ein eigenes Projekt in Sachen Tierschutz - unter dem Motto einer ihrer erfolgreichsten Songs "Wunderland" - zu starten. 

 

Stern, die bereits mit 3 Dackeln aufgewachsen ist, ist Tierschutz seit ihrer Kindheit ein großes Anliegen. 2010 wurde sie Schirmherrin des Tierheims Schweizerhof Dornau, von Anfang bis Ende 2013 agierte sie auch - aufgrund ihres Namens und zahlreicher Kontakte - als Pressesprecherin der Organisation. Ende 2013 trennte man sich in Freundschaft.

 

"Ich hab mich jahrelang und aus tiefstem Herzen für den Tierschutz im Burgenland und die Interessen des Vereins eingesetzt, auch wenn es nicht immer leicht war und mich oft mit dem Maximum meiner emotionalen Belastbarkeit konfrontiert hat. 

Wenn man nach so einer intensiven und harten Zeit, im Kampf um ein Tierschutzprojekt, festgestellt hat, dass die Vorstellungen und das gemeinsame Endziel so weit voneinander entfernt liegen, dass das Erreichen als unmöglich erscheint, dann ist es mit Sicherheit vernünftiger einen Schlussstrich zu ziehen und sich schweren Herzens, aber in Freundschaft, zu trennen" . . . so Stern damals.

Dem Tierschutz bleibt die talentierte Power-Frau jedoch treu und gründet im Oktober 2013, gemeinsam mit Heidemarie Tuider, den eigenen Tierschutzverein "dogangels", mit dem sie sich seitdem für das Wohl von herrenlosen, ausgesetzten, verwahrlosten und unerwünschten Tieren (Schwerpunkt Hund) kümmert.

 

Nina Stern über ihre Projektpartnerin, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Verein "dogangels" Heidemarie Tuider

 

"Wir haben in einer kleinen Runde fanatischer Tierschützer schön länger darüber geredet und nachgedacht ein neues, eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Nach meiner Trennung vom Tierasyl International nahm dieses Vorhaben für mich immer konkreter Gestalt an.

Fazit einer Besprechung mit der "alten" Tierschützerrunde, wenn ich dies hier so nennen darf, ohne meinen "Freunden" auf die Füße zu treten war, dass alle mit Rat und Tat zur Seite stehen würden, die Verantwortung (die man zweifelsohne auf sich nimmt, wenn man ein derartiges Projekt in Angriff nimmt, sei es für die vielen ehrenamtlichen Helfer, die Mitarbeiter bzw. Angestellten und nicht zu letzt den tierischen Bewohnern, deren Wohlbefinden und glückliche Vermittlung in weiterer Folge in unseren Händen liegt) jedoch nur ungern übernommen wird. Ich erinnere mich an einen Satz, der mit mit Sicherheit immer in Gedächtnis bleiben wird "geht einfach davon aus, dass wir Alle da sind, aber im Endeffekt, Du auf Dich alleingestellt sein wirst . . . "


Im Grund nichts Neues, da ich es seit frühester Jugend gewohnt bin, Entscheidungen alleine zu tragen, Träume, Ziele und Visionen alleine aufzubauen und bis zum Ende umzusetzen. Aber dieses Mal ging es eben nicht nur um mich und meine Karriere, sondern um diese jene Wesen, die mir so besonders am Herzen liegen, meine tierischen Freunde.

Heidemarie Tuider, die in den letzten zu einer Art Seelenverwandten, ich möchte sagen, zu einer Art Schwester, die ich nie hatte, wurde, war die Erste, die ebenfalls als überzeugte Tierschützerin, die sofort und ohne zu überlegen ein Teil des Projektes "dogangels" wurde. Für sie war und ist es selbstverständlich, dass im Zuge dessen, nicht nur schöne und freudige Zeiten - vor allem am Anfang - auf uns warten werden, sondern auch so manche schwere Aufgaben und Rückschläge zu überstehen sind. Mancher Gegenwind weht uns auch heute, nicht immer gerade erfrischend, ins Gesicht. 

Auch sie musste in Sachen Tierschutz viel Lehrgeld in den letzten Jahren bezahlen und ist gutgläubig so manchem vorgetäuschtem Tierschützer - auch finanziell im Glauben Gutes für die Tiere zu tun - in die Falle gegangen. 

 

Ihre Verlässlichkeit und fixen Vorstellungen vom Endziel, so wie ihrem Willen, trotz der negativen Erfahrung in Sachen Tierschutz, nochmals ein Projekt von Anbeginn mit aufzubauen, machen Heidemarie für mich zur kongenialen Partnerin und Partnerin der "dogangels".

 

Im Einsatz für herrenlose, verwahrloste, misshandelte und unerwünschte Tiere