HEIDEMARIE TUIDER

 

Ehefrau, Mutter eines erwachsenen Sohnes, dipl., zerti. Prana Vita Therapeutin mit eigener Praxis. 
Tuider ist ebenfalls seit Jahren, aus tiefstem Herzen, überzeugte Tier-schützerin und Vegetarierin.

Sie selbst ist ausserdem "Mutter" einer entzückenden Shitsu-Yorkshire Dame.

 

Geboren und aufgewachsen ist Heidemarie Tuider in Grosspetersdorf (Bezirk Oberwart) und fand in ziemlich jungen Jahren die Liebe ihres Lebens in Ehemann Eduard Tuider, der Mann, der auch heute - nach 36 Ehejahren - immer noch verliebt und voller Vertrauen in seine Heidi, mit ihr durch dick und dünn geht.

 

Als junge Mutter, im zarten Alter von 17 Jahren, verschlug es Heidi, gemeinsam mit ihrem Mann, nach Wien, wo sie das erste Mal in ihrem Leben, fernab der Heimat und Hilfe, Unterstützung und Geborgenheit der Familie, mehr oder weniger turbulente Zeiten zu überstehen hatte.

 

Bereits da kam Heidemarie zum ersten Mal mit der positiven Wirkung von Tieren auf ihre Mitmenschen in Berührung und fand hier, neben der Liebe ihres Mannes und der aufopfernden Mutterrolle für Sohn Andreas, zum ersten Mal Zugang zum besten Freund des Menschen und tierischen Begleitern.

Heute lebt Heidemarie Tuider wieder mit ihrer ganzen Familie in Grosspetersdorf, arbeitet als dipl., zert. Prana Vita Therapeutin in ihrer eigenen Praxis und teilt ihr Leben seit 6 Jahren mit Shitsu-Yorkshier-Dame Daisy.

"Durch Daisy erfahre ich jeden Tag, wie schön das Leben mit einem Tier sein kann, diese grenzenlose Liebe, die sie mir gibt, kann man mit Worten schwer beschreiben. Wenn ich z.B. nur 5 Minuten aus dem Haus gehe und wieder zurückkomme . . . diese ehrlich, aus tiefstem Herzen kommende Freude . . . ich bin mir sicher, gibt es nur bei Tieren. Mein "Engerl" ist nun bereits 6 Jahre an meiner Seite, seit ich sie habe, hat sich in meinem Leben sehr viel zum Positiven verändert.

Leider musste ich durch meine Tierliebe auch eine einschneidende, negative Erfahrung machen, indem ich schamlos und unter dem Vorwand, etwas für den Tierschutz bewegen zu können, von einer "Dame" ausgenutzt wurde. Ihre traurigen und ergreifenden Erzählungen vom Leid ihrer Tiere (18 Hunde, mehrere Pferde, Katzen, Schweine u.a.m.), dem unermesslichen finanziellen Aufwand für tierärztliche Versorgung, Verpflegung und Futter, aber auch ihre Klagen über die erhaltenen Bußgeldbescheide der Verwaltungsbehörden, die ihr wegen andauerndem Hundegebell auferlegt worden sind, veranlassten mich dazu, ihr Geld (in 5-stelliger Höhe) zu borgen.

Mit der Zeit konnte mich die Dame gut einschätzen und wusste ganz genau, auf welchen Knopf sie bei mir drücken musste, damit ich für das Wohl ihrer Tiere, wieder Geld fliesen lies.


Mittlerweile habe ich erfahren, dass ich leider nicht das einzige Opfer dieser allseits bekannten "Dame" war und habe sehr viel Lehrgeld bezahlt. Im guten Glauben, dass das geliehene Geld wirklich einzig und alleine zur Versorgung ihrer Tiere verwendet wird. Trotz schriftlicher Zusage warte ich bis heute vergeblich auf die Rückzahlung und habe in der Zwischenzeit die Hoffnung darauf schon aufgegeben.

 

Dieses Erlebnis hat mich erneut noch viel näher zu meinen vierbeinigen Freunden hingezogen, da mir diese Lernphase gezeigt hat, dass es keine zweite Spezies gibt, die so auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist, wie der Mensch.

Unabhängig von vielen "schwarzen Schafen" auf diesem Gebiet, ist aktiver Tierschutz in unserer Gesellschaft immer noch ein Schwachpunkt und traurig mit anzusehen, was sich Menschen teilweise herausnehmen. Sie sehen Tiere als "niedrigere" und "wertlosere" Wesen, die man einfach "so" misshandeln, aussetzen und verachten kann. Ich hoffe, der Mensch wird irgendwann aufwachen und begreifen, was er mit der "Schöpfung" anstellt, und es dann nicht schon zu spät zum Handeln ist.

Aus diesen und noch mehr Gründen habe ich mich entschlossen, gemeinsam mit Nina Stern, den Verein "dogangels" zu gründen und einer von den "Engeln für Hunde" zu werden. Im Sinne und Wohl unserer tierischen Freunde das Projekt in die Tat umzusetzen und nicht nur davon zu sprechen, etwas zu tun, sondern dies auch in die Tat umsetzen.

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich, und darauf lege ich persönlich großen Wert, dass eingehende Spendengelder und Beiträge zu 100% dahin fließen, für das sie von Gönnern, Unterstützern und Tierfreunden entrichtet worden sind: Der Hilfe von herrenlosen, verwahrlosten oder misshandelten Tieren."

Heidemarie Tuider über ihre Projektpartnerin, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Verein "dogangels" Nina Stern

"Nina Stern ist in der Zwischenzeit nicht nur eine liebe Freundin geworden, sondern für mich schon zu einer Art "kleine Schwester". Sie hat sich schon sehr viel ehrenamtlich für Tierschutz eingesetzt und ist dabei, so wie ich, schon gewaltig auf die Nase gefallen und ausgenützt worden. In meinen Augen machen uns diese negativen Erfahrungen in Sachen Tierschutz stark und zu einem unschlagbarem Team, wenn es darum geht, etwas Neues auf die Beine zu stellen. 

 

Es gibt viele Leute, die nur großartig Reden, aber im Endeffekt handeln, und etwas für diese armen, unschuldigen Wesen tun, diesen Schritt machen die Wenigsten. Nina Stern und ich haben sehr viel miteinander gesprochen, und wir beide sind der gleichen Meinung, dass Tiere, allen voran Hunde, die treusten und ehrlichsten Gefährten des Menschen sind, denen man Schutz und Geborgenheit geben, und ihnen mit Respekt gegenübertreten sollte".

 

Im Einsatz für herrenlose, verwahrloste, misshandelte und unerwünschte Tiere